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MariaDB remote erreichen, ohne Port 3306 offen stehen zu lassen

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Elias Bieber
Geschätzte Lesezeit: 1 Min.

Bind-Adresse, Datenbankbenutzer und Firewall müssen zusammenpassen. Der sichere Weg führt über ein privates Netz, VPN oder eine konkrete Quell-IP.

MariaDBMySQLDatenbankLinuxFirewall

MariaDB für Remote-Verbindungen freischalten

Standardmäßig lauscht MariaDB nur auf localhost (127.0.0.1). Für eine Verbindung aus einem privaten Servernetz bindest du den Dienst gezielt an die private Adresse des Datenbankservers. Über das öffentliche Internet ist ein VPN oder SSH-Tunnel die bessere Wahl:

nano /etc/mysql/mariadb.conf.d/50-server.cnf

Ersetze 10.0.0.10 durch die private IP des Datenbankservers. Eine Bindung an alle Interfaces ist für diesen Anwendungsfall nicht nötig:

bind-address = 10.0.0.10

Speichern mit Strg+X, Y, Enter. Dienst neu starten:

sudo systemctl restart mariadb
  • Firewall: Nur die Client-IP erlauben: <code>sudo ufw allow from CLIENT-IP to any port 3306 proto tcp</code>.
  • Benutzerrechte: GRANT für den Client-Host setzen, z. B. 'user'@'deine-ip'
  • Sicherheit: Nutze starke Zugangsdaten, minimale Rechte und verschlüsselte Verbindungen. Prüfe mit <code>ss -lntp</code>, auf welcher Adresse MariaDB tatsächlich lauscht.

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